Heilpädagogisches Familienzentrum St. Franziskus



Friedrich-Ebert-Straße 233
45659 Recklinghausen



Leitung: Carmen Koslowski

Tel.: 0 23 61 / 2 70 11
Fax: 0 23 61 / 2 70 99
E-Mail: c.koslowski@caritas-recklinghausen.de


 


 


 


Es handelt sich um eine Einrichtung für die gemeinsame Erziehung, Förderung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung.


Die sechsgruppige Tageseinrichtung liegt im Stadtteil Recklinghausen Stuckenbusch.


Einzugsgebiet für die Kinder mit Behinderung im Alter von drei bis sechs Jahren ist die Stadt Herten und die Stadt Recklinghausen. Für die Kinder mit Behinderung ist der Kostenträger der LWL, Abteilung Sozialhilfe. Sie werden von der elterlichen Wohnung zur Einrichtung abgeholt und nach Hause gebracht. Für den Einsatz des Fahrdienstes ist die Kostenzusage der Abteilung Sozialhilfe LWL erforderlich. Die Betreuungszeiten der Kinder mit Behinderung sind:


-          Montag, Dienstag, Donnerstag von 8:45 Uhr – 15:45 Uhr

-          Mittwoch von 8:45 Uhr – 12:45 Uhr

-          Freitag von 8:45 Uhr – 13:45 Uhr

 Für die Kinder ohne Behinderung ab dem 7. Lebensmonat bis zur Einschulung ist das Einzugsgebiet Stuckenbusch und angrenzende Wohngebiete als wohngebietsnahe Versorgung.


Die Betreuungszeiten der Kinder ohne Behinderung sind:


-          35 Stunden: 07:00 Uhr – 14:00 Uhr oder

                       07:30 Uhr – 14:30 Uhr


-          45 Stunden: 7:00 Uhr – 16:00 Uhr oder

                       7:30 Uhr – 16:30 Uhr


Eine Angebotsform ist die U 3-Gruppe mit zehn Kindern. Eine weitere Form sind die beiden integrativen Gruppen mit jeweils 15 Kindern.


In den kleinen heilpädagogischen Gruppen werden 8-9 Kindern betreut.  Zusätzlich werden gruppenübergreifende Aktionen angeboten. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, haben wir ein differenziertes Raumprogramm und ein breites Spektrum an Spiel- und Therapiematerial.


Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten, den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder. Durch pädagogische, heilpädagogische und therapeutische Angebote werden den Kindern vielfältige Anreize und Entwicklungshilfen zur Unterstützung ihrer Gesamtpersönlichkeit gegeben. Die Art, Dauer und Form der Angebote orientiert sich an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes.


Das Spiel steht dabei im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Durch die spielerische Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Umwelt kann es sowohl kognitive, sensorische, motorische wie emotional-soziale Erfahrungen und Handlungsfähigkeiten weiterentwickeln.


Der heilpädagogische Kindergarten bietet den Kindern neben dem Elternhaus einen Raum an, in dem sie Geborgenheit und Liebe zum Nächsten erleben. In kindgerechter Weise werden auch durch Symbole, Bilder und Geschichten des Glaubens religiöse Inhalte vermittelt, die im konkreten Zusammenleben in der Gemeinschaft vertieft und erfahrbar gemacht werden.


Die pädagogische Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, d.h. sie erfolgt familienunterstützend und –ergänzend. Die Familien werden in Fragen, die das Kind, seine Erziehung und Förderung betreffen, beraten und begleitet.


-          Wir schaffen einen Raum, in dem sich behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam wohlfühlen.

-          Allen Kindern wird durch die Vielfalt des pädagogischen Angebotes eine individuelle Entwicklung ermöglicht und ihre persönlichen Stärken gefördert.

-          Wir fördern bei den Kindern Selbstständigkeit und wecken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wir bieten jedem einzelnen Kind unsere unterstützende, anregende und fördernde Betreuung

-          Wir fördern Toleranz und Akzeptanz zwischen den Kindern

-          Kinder mit und ohne Behinderung akzeptieren ihr Anderssein

-          Im wechselseitigen Lernen gewinnen sie viele gemeinsame Anregungen und erfahren so ihr Tun als Bereicherung für ihr Leben.

 


Therapeutische Behandlungen von Kindern erfolgen aufgrund ärztlicher Verordnung. Die therapeutischen Mitarbeiter nehmen zusätzlich an Dienstgesprächen teil, beobachten die zu fördernden Kinder in der jeweiligen Gruppe, beraten die pädagogischen Mitarbeiter in den Gruppen und sind bei Hilfestellungen im Lebensalltag zusätzlich mit eingesetzt.


Die Schließungszeiten verteilen sich in Abstimmung mit dem Elternrat der Kindertageseinrichtung und werden den Eltern rechtzeitig bekannt gegeben. Wenn Eltern für ihr Kind während der Ferien eine Betreuung benötigen, kann diese in Abstimmung mit dem Familienzentrum St. Christophorus und unserer Einrichtung gewährleistet werden. Die Hauptschließungszeit liegt in den Sommerferien.


 


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